Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis

Exkursionen

Wanderung auf dem Habichtswaldsteig am 26. Mai 2018

Wegezeichen Habichtswaldsteig
Wegezeichen Habichtswaldsteig

Dieses Mal ist es am 4. Samstag im Mai wieder soweit:
Der SGV Abt. Bürener Land e. V. veranstaltet seit 2015 zum 6. Mal eine Ganztageswanderung als Exkursion mit einem Komfort-Reisebus und ca. 40 Teilnehmern aus OWL.

So möchten wir Euch hiermit auf unsere
2. „Wanderung auf dem Habichtswaldsteig“, einer Märchenlandschaft in Nordhessen
vom Unteren Firnsbachtal bis nach Bad Emstal am
Samstag, den
26. Mai 2018 aufmerksam machen.

„Auf den Schwingen des Habichts“
Unterwegs auf dem Premiumwanderweg in der Heimat der Gebrüder Grimm


Auch dieses Mal haben wir einen modern ausgestatteten Reisebus mit über 40 Sitzplätzen gebucht.

Treffpunkt:
Schulzentrum Büren, Busbahnhof
Kleffnerstraße 6, 33142 Büren

Startzeit:
Abfahrt:  09:00 Uhr am Samstag, den 26. Mai 2018
Beginn der Wanderung:  ca. 10:00 Uhr

Streckenlänge:
etwa 18 km, Dauer ca. 6,5 Stunden
Die Rückfahrt ist ab 17:30 Uhr vorgesehen.

Märchenrastplätze:
„Landschaftsthrone“, und „Pfeifenwippe“                               

Märchenhaftes:
die Burgruinen Falkenstein und die Wallanlage Altenburg, der Buchenhochwald, die Weidelsburg,
die grandiosen Ausblicke, das Tal der Quellen

Schwierigkeitsgrat:
anspruchsvolles Wandererlebnis
unser Abschnitt führt in Höhenlagen von 420 bis 350 Metern.
Aufstieg: ca. 420 m
Abstieg: ca. 478 m

Wanderführer:
Heinz Josef Meyer und Harmen Vogelsang

Wichtig:
Der Habichtswaldsteig verläuft zum Teil auf naturbelassenen Pfaden, die bei Nässe sehr aufgeweicht
und rutschig sein können. Unbedingt feste und hohe Wanderschuhe/-stiefel, evtl. auch Gamaschen
anziehen/mitnehmen.

Anmeldeschluss für den Bustransfer:   bis zum 25. Mai 2018

Fahrkosten:  20,00 EUR

Anmeldung erforderlich:
per Mail:  harmen@sgv-bueren.de
mit Angaben Eures Namens, Eures Wohnorts und Eurer Mobilnummer,
oder Mobil / SMS:   0172 390 14 54


Erlebnisreise auf dem Habichtswaldsteig - hr-Dokumentation

01.01.2018 | 89 Min. | UT | Verfügbar bis 01.01.2019 | Quelle: hr und ARD Mediathek

Aus der Serie "Erlebnis Hessen" eine hr-Dokumentation vom 01.01.2018
Teilnehmer unsrer 1. Etappe Zierenberg - Unteres Firnsbachtal im Mai 2017 werden Vieles wieder erkennen. Auch unsere diesjährige 2. Etappe im Mai und 3. Etappe im September versprechen viele Überraschungen.

Vier Wanderer sind die 85 Kilometer lange, landschaftlich reitsvolle Strecke über den Habichtswaldsteig in Nordhessen, die reich an Sehenswürdigkeiten ist, für die 90 minütige hr-Doku gewandert.

Hier der Link: hr-Doku Erlebnisreise auf dem Habichtswaldsteig


Naturpark Habichtswald

Die Fotos wurden uns vom TAG Naturpark Habichtswald e.V., Haus des Gastes, 34311 Naumburg zur Verfügung gestellt.


Wegbeschreibung

Vom Wanderparkplatz Firnsbachtal wandern wir Richtung Norden zum Steig. Oberhalb der Siedlung „Firnsbachtal“ führt der Habichtswaldsteig dann am Waldrand entlang im Halbschatten Richtung Schauenburg-Hoof. Mit ein wenig Phantasie wird leicht vorstellbar, wie das Dorf Hoof im Schutz der Schauenburg am Berghang als mittelalterliche Siedlung entstand. Durch enge, z. T. verwinkelte Gassen geht es stetig bergauf, um schließlich am oberen Dorfrand recht steil die Viehweiden zu queren. Im Zickzack erreichen wir schließlich die Ruine der Schauenburg, die im Mittelalter Sitz des lokalen Adelsgeschlechtes war. Wahrscheinlich wurde die Burg in fränkischer Zeit um die Jahre 600 - 800 erbaut, als der Hessengau ein Teil des Frankenreiches war.

Weite Blicke bis in das Sauerland entschädigen für die Mühen des Aufstiegs. Breitenbach und Martinhagen liegen aus der Habichtsperspektive wie Spielzeugdörfer in der Senke. Auf dem Märchenrastplatz „Landschaftsthrone“ wurden drei riesige Holzthrone für den Pfad neu aufgebaut und laden zum Genießen des Fernblicks unter dem Motto „Thronen Sie über Ihren Ländereien“ ein. Der Weg führt nun in eine sanft hügelige Landschaft, die verträumte Täler und Wälder durchstreift, wo am frühen Morgen die Nebelschwaden für märchenhafte Stimmung sorgen. Über schon vertraute Hutungen –  seit der  1. Etappe –  hinein tauchend in den Märchenwald, führt der Steig zur Burgruine Falkenstein, um die sich Geschichten derer von Hund aus dem 14. Jh. ranken und die wie viele Burgen zwischen Landgraf und Kirche hin- und hergerissen wurde.

Hier am Märchenrastplatz „Pfeifenwippe“ können wir Klänge aus der Zeit des Minnegesanges erzeugen und diese zu einer eigenen Melodie verbinden lassen. Es folgt die Wallanlage Altenburg, die das Leben der Chatten lebendig werden lässt und den Blick in die Niederhessische Senke mit Niedenstein freigibt. Über einen Naturlehrpfad im Pfaffenholz zwischen Bad Emstal-Sand und Niedenstein führt der Weg absteigend wieder an den Waldrand und weiter ins Tal der Ems, ins Tal der Quellen und dem beschaulichen Bad Emstal zu. Hinauf zum Erzeberg, an dessen Waldrand wir zum Etappenziel Rosengarten am Kurpark von Bad Emstal gelangen. Hier besteht die Möglichkeit zur Einkehr.